Nimm dir ein Notizbuch oder ein leeres Blatt Papier. Diese Übung funktioniert am besten, wenn du schreibst statt nur nachdenkst.
Frage dich zunächst: Wie klingt mein innerer Kritiker? Ist die Stimme laut oder eher ein leises Raunen? Klingt sie wie jemand aus deiner Vergangenheit, oder ist sie eher gesichtslos?
Schreib auf: Was sagt diese Stimme am häufigsten? Welche Sätze kommen immer wieder — über deine Fähigkeiten, dein Aussehen, deine Beziehungen, deinen Wert als Mensch?
Dann: Wann ist der Kritiker besonders laut? In welchen Situationen, bei welchen Menschen, zu welcher Tageszeit?
Und schließlich eine wichtige Frage: Gibt es Momente, in denen die Stimme leiser wird oder ganz schweigt? Was ist in diesen Momenten anders?
Lies am Ende noch einmal, was du geschrieben hast — nicht um dich zu verurteilen, sondern mit einer gewissen Neugierde. Du lernst gerade, wer da spricht.